Tragende Elemente der Partnerschaft für Demokratie sind der Demokratierat, das federführende Amt (Jugendamt Marzahn-Hellersdorf) sowie die Koordinierungs- und Fachstelle (Stiftung SPI). Näheres über unser Team erfahren Sie hier. Darüber hinaus ist die Partnerschaft für Demokratie in eine Vielzahl lokaler Netzwerke und Initiativen, wie dem bereits länger bestehenden Bündnis für Demokratie und Toleranz, eingebunden.
Außerdem verfügt die Partnerschaft für Demokratie Marzahn über finanzielle Mittel, um Projekte mit verschiedenen Themenschwerpunkten zu fördern. Siehe dazu geförderte Projekte (Link).
Die Mittel der Partnerschaft für Demokratie werden an Träger, Initiativen und Einzelpersonen für die Umsetzung ihrer Projekte ausgeschüttet. Näheres über die Vergabepraxis erfahren unter der Rubrik „Demokratierat“. Einen Überblick über die bereits geförderten Projekte erhalten Sie unter „geförderte Projekte“.
Zudem werden Demokratiekonferenzen durchgeführt, die mindestens einmal jährlich abgehalten werden. Auf diesen erhalten Akteur*innen die Möglichkeit sich zu vernetzen bzw. aktiv in die Entwicklung der Partnerschaft für Demokratie Marzahn einzubringen. Unter Downloads (Link) finden Sie einige Beispiele.
Inhaltlich führt das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ die Tradition der Vorgängerprogramme fort und erweitert den Zugang. Insofern hat die Partnerschaft für Demokratie eine lange Geschichte. Es gab bereits: „CIVITAS“ und die „Lokalen Aktionspläne“ aus den Bundesprogrammen „Vielfalt tut gut“ beziehungsweise „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“. Die Partnerschaften sind einer von mehreren Säulen in der Förderung. Zusätzlich werden Landesdemokratiezentren, Innovationsprojekte, die Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur sowie Extremismusprävention in Strafvollzug und Bewährungshilfe gefördert. Dies ergibt strukturelle Synergien, von denen auch die Partnerschaften für Demokratie profitieren.
Die Partnerschaften für Demokratie sind finanziell anders untersetzt als die Vorgängerprogramme. Dies schlägt sich insbesondere bei den Koordinierungs- und Fachstellen nieder, die seit Beginn des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ 2015 einen erweiterten Aufgabenbereich abdecken. Es steht nicht mehr nur die Förderung von Projekten im Vordergrund, sondern auch der Aufbau von Netzwerken und Strukturen, die in ihrem Wirken beraten und unterstützt werden sollen. Weitere Neuerungen sind der Jugendfonds, welcher ausschließlich Kindern und Jugendlichen für die Umsetzung ihrer Ideen und Projekte zur Verfügung steht sowie die Demokratiekonferenzen.





